D_Humanitaere_Schule_Bild_W_L_Katharina_Plate.jpg Foto: Katharina Plate

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„Menschlichkeit“ – Kompass für das Handeln im Jugendrotkreuz

In der im Mai gestarteten Jugendrotkreuz-Kampagne zum Thema „Was geht mit Menschlichkeit“ geht es darum, Kinder und Jugendliche mit den Grundsätzen der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung vertraut zu machen und sie dafür zu begeistern, Aktionen vor Ort zu starten. Jugendliche sollen für sich klären, was für sie Menschlichkeit bedeutet und welchen Beitrag sie dazu leisten können. 

 

Das Jugendrotkreuz (JRK) ist der eigenverantwortliche Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes. Ob Schulsanitätsdienst, Kampagnen-Arbeit, Streitschlichtung oder Ferienfreizeit: Allein in NRW setzen sich über 14.800 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 27 Jahren für andere Menschen ein und beschäftigen sich mit den Themen Gesundheit, Umwelt, Frieden und Völkerverständigung.

Im Rahmen des Projekts „Humanitäre Schule“ zeichnet das Jugendrotkreuz Schulen aus, die sich in außergewöhnlicher Weise mit dem Thema Menschlichkeit befassen. Mit Hilfe eines Planspiels, in dem es um den Konflikt zwischen zwei Staaten geht, lernen sie das humanitäre Völkerrecht kennen und versuchen, den Konflikt zu lösen. Anschließend führt die Schule ein soziales Projekt durch. „Wege der Menschlichkeit“ heißt ein Projekt der kindgerechten Heranführung an das humanitäre Völkerrecht. Angesichts aktueller Ereignisse erscheint es wichtiger als je zuvor.

Ein vom Land NRW ausgezeichnetes Projekt ist „SoKo – Soziale Kompetenz in der Schule erwerben“, das in Kooperation mit Schulen umgesetzt wird und der Werte- und Demokratieerziehung von Kindern dient. Das Besondere: Schülerinnen und Schüler engagieren sich freiwillig in sozialen Einrichtungen und in der Nachbarschaft. Dabei werden sie von Paten, vorwiegend Seniorinnen und Senioren, und Lehrpersonen begleitet. Allein im Schuljahr 2016/2017 beteiligten sich 32 Schulen und über 1.000 Jugendliche.

Seit über 15 Jahren tourt das Erfolgsduo „Kampi und Puppe Paul“ durch Kindergärten und Grundschulen in Westfalen-Lippe, um Kinder spielerisch an das Thema Erste Hilfe heranzuführen. In Nordrhein stehen Thèa und Louis, die beiden DRK-Mini-Macher, im Fokus eines Erlebnistages, der in Kindertagesstätten, Schulen oder Einrichtungen des DRK durchgeführt werden kann. Darüber hinaus bietet das Jugendrotkreuz in NRW verschiedene Projekte und Programme, um Kinder im Kindergarten und der Grundschule sowie Jugendliche in weiterführenden Schulen an Erste Hilfe-Techniken heranzuführen.