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DRK macht mobil - nicht nur in der Weihnachtszeit

Um überall Licht ins Dunkel zu bringen, hat das Rote Kreuz eine Idee – es ist überall und sorgt durch sein Engagement für echte Teilhabe und Partizipation. Beim DRK Fahrdienst in Bielefeld beispielsweise unterstützen Freiwillige Menschen mit Behinderungen. In Solingen fahren Menschen mit Handicap Kinder in die Förderschule. Das Jugendrotkreuz bietet Ferienfreizeiten für Kinder mit Behinderung. Deutschlandweit werden mehr als 18 000 Menschen vom DRK unterstützt möglichst selbstbestimmt zu leben.

Dass Muhamed Ibraim jedes zweite Wochenende die Heimspiele des DSC Arminia Bielefeld besuchen kann, ist für ihn keine Selbstverständlichkeit. Seit seiner Geburt ist der 42-jährige Arminen-Fan auf einen Rollstuhl angewiesen. Seine Behinderung macht es ihm unmöglich, ohne fremde Hilfe und mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Stadion zu fahren. Er wird mit seinem Betreuer vom Fahrdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) direkt vor das Stadion gefahren. „Es ist spannend und aufregend für mich, die Spiele im Stadion mitzuerleben“, sagt er. „Außerdem treffe ich dort viele Freunde und Bekannte“. Die Tour zum Stadion fährt an diesem Wochenende Patrick Unterbrink. Der 27-jährige Student aus Bielefeld engagiert sich ehrenamtlich als Fahrer beim DRK. „Ich war schon immer sportbegeistert“, erzählt Unterbrink. „Es ist einfach ein gutes Gefühl, dass durch meine Unterstützung auch Menschen mit Behinderungen die Arminia-Spiele live im Stadion erleben können.“

Safet Srebrenica ist 29 Jahre und wurde ohne linken Unterarm geboren. Sein Tag beginnt früh. Pünktlich um 6.15 Uhr holt er einen jungen Mann von zu Hause ab und bringt ihn zur Dialyse. Damit Safet Srebrenica fahren kann, wurde ein DRK-Fahrzeug in Solingen mit einer speziellen Lenkhilfe ausgestattet. „Mich macht es stolz, dass ich gute und sinnvolle Arbeit leiste“, erklärt er.

Das Jugendrotkreuz Nordrhein bietet seit 1971 Reisen für Kinder mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen an. „Ein Hauptanliegen war Kindern und Jugendlichen durch das intensive Gruppenerlebnis sowie dem Entdecken einer neuen Umgebung neue Perspektiven zu öffnen“, erklärt Katharina Fast, Bildungsreferentin für Kinder- und Jugendreisen mit Handicap.