Positionen und Publikationen

Das Deutsche Rote Kreuz ist nicht nur Hilfsorganisation im klassischen Sinne, es ist auch Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege und Jugendverband unter einem Dach. Bei größeren Einsatzlagen werden die Ehrenamtlichen des DRK-Bevölkerungsschutzes durch die Mitarbeitenden von Einrichtungen der DRK-Wohlfahrts- und Sozialarbeit, des Jugendrotkreuzes sowie der Verwaltung je nach Bedarf unter- stützt, um beispielsweise Menschen mit Pflegebedarf zu versorgen oder Kinder zu betreuen.

Um dies zu gewährleisten, sind alle Aufgabenfelder des Deutschen Roten Kreuzes so gestaltet, dass sie bei Katastrophen, Krisen und Konflikten ein flexibles und vernetztes Hilfeleistungssystem bilden und so gezielt dort helfen, wo Hilfe dringend benötigt wird. Es kann sowohl als Gesamtsystem als auch in einzelnen Komponenten bis zu singulären Maßnahmen eingesetzt werden und so nach dem Maß der Not Unterstützung leisten. Ein von der Wohlfahrtsund Sozialarbeit bis hin zum Bevölkerungsschutz vernetztes System, das im Alltag flächendeckend fest eingebettet ist und in Krisen und Katastrophen belastbar ist und zuverlässig funktioniert.

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Das DRK versteht sich als Partner der politisch handelnden Akteure. In unserem Land tragen zahlreiche Ehren- und Hauptamtliche des Roten Kreuzes maßgeblich für den Zusammenhalt und das Wohlergehen der Menschen bei. Als Auxiliar der Regierung und Behörden und im Bewusstsein für die Bedeutung des freiwilligen Engagements nimmt das DRK in Nordrhein-Westfalen stets kompetent und zuverlässig gesellschaftlich wichtige und notwendige Aufgaben wahr. Wir müssen daher auch weiterhin den Dialog mit den politisch Handelnden suchen und verstetigen. Mit dem vorliegenden Papier wollen wir dazu einen Beitrag leisten.

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Unter dem Motto „Deutsches Rotes Gespräch“ positioniert sich das DRK in NRW vor der Landtagswahl am 14. Mai 2017. In fünf Kernspositionen für eine menschliche Gesellschaft fordert das DRK in NRW die Stärkung des Ehrenamts, die Förderung der Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung, die Stärkung der Kinder- und Jugendarbeit, die Gestaltung einer inklusiven Gesellschaft und die Schaffung von besseren Rahmenbedingungen für Fachkräfte in der Kinder-, Jugend- und Altenhilfe.

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